traveldiary: one day in bratislava

Zwar befinde ich mich gerade einmal seit knapp einer Woche in Wien, doch ganz offensichtlich hat mich schon wieder die Reiselust gepackt, beziehungsweise immer noch nicht losgelassen. Wie dem auch sei- da ein längerer Trip derzeit sowohl finanziell, als auch zeitlich ohnehin nicht drin ist, hab ich am gestrigen Sonntag kurzerhand beschlossen, einen Tagesausflug nach Bratislava zu machen. Und weil keiner meiner Freunde spontan Zeit hatte, machte ich mich frühmorgens alleine auf den Weg zum Wiener Hauptbahnhof, von wo aus man um bloß 10 Euro in einer knappen Stunde in die slowakische Hauptstadt gelangt. Als Alternative kann man übrigens auch für ca. 30 Euro mit dem Schiff fahren.

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In Bratislava angekommen, frühstückte ich unweit des Bahnhofes im Café Rannô Ptáča und da es weder eine englische, noch eine deutsche Speisekarte gab, gab ich-anstatt wahllos irgendetwas zu bestellen- der Kellnerin zu verstehen, dass ich gerne die selben Pancakes wie die Dame vom Nebentisch hätte. Gute Wahl, wie sich herausstellte: Die Riesenportion Pancakes, die locker für zwei gereicht hätte, wurde mit Bananen, Granola, Ahornsirup und Schlagsahne serviert, schmeckte genauso wie die heiße Nuss-Schokolade vorzüglich und alles in allem bezahlte ich lediglich 6,40 Euro.

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Gestärkt ging’s weiter in die Altstadt, wo ich -obwohl ich fast jedes Jahr einen Tag in Bratislava verbringe- das erste Mal den Michalská veža Turm erklomm. Danach flanierte ich stundenlang durch die engen Gasse, lauschte Straßenmusikern und knipste unzählige Bilder.

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Zwischen den herkömmlich traditionellen Wirtshäusern entdeckte ich dann und wann ein nettes Lokal oder einen hippen Concept Store. Beides in einem gibt’s im Gorila Urbana Space, der es mir besonders angetan hat.

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Weiter ging’s zur Burg, die einen spektakulären Ausblick über die 420.000 Einwohnerstadt bietet.

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Bevor ich am Abend wieder zurück nach Wien reiste, verspeiste ich im zentral gelegenen Urban Bistro übrigens noch den wohl besten Quinoa-Spargel-Salat meines Lebens.

Apropos Essen: Da ich so viele bezaubernde Lokale entdeckte, gibt’s abschließend noch eine kleine Liste mit Restaurants, die ich bei meinen künftigen Bratislavatrips besuchen möchte (ja, ich hab mir tatsächlich jedes einzelne notiert): Bistro Suopo, Artforum, Kava Bar, Funki Punki, Enjoy Coffee, Tu To, Soho Bistro and Coffee, U Kubistu, La Cocotte, Stur Cafe, Foxford

Fazit: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ;-)

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2 Kommentare

  1. Avatar 07.09.2015 / 9:30 pm

    Klingt nach einem netten Tag! Bin vor zwei Jahren mit dem Twin City Liner nach Bratislava gefahren – auch sehr empfehlenswert!

    • Carina
      Carina
      Autor
      08.09.2015 / 9:02 pm

      Das möcht ich nächstes Jahr dann machen :)

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