one week in ibiza

Bevor morgen aufgrund eines Praktikums auch für mich der Ernst des Lebens wieder beginnt (schnief!), gönnte ich mir vergangene Woche gemeinsam mit meinem Freund noch ein letztes Mal im diesjährigen Sommer eine ausgiebige Portion Sunshine & Sangria (wär ja nicht so, dass ich davon im vergangenen Jahr nicht schon genug hatte). Dieses Mal haben wir die Insel Ibiza erkundet, worüber ich im heutigen Blogpost berichten werde.

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Ibiza zählte nie zu den Urlaubsdestinationen, die ich in naher Zukunft unbedingt bereisen wollte. Dies änderte sich jedoch schlagartig, als vermehrt postkartenähnliche Bilder mit glasklarem Wasser und weißen Sandstränden in den Instagramfeeds von Bloggern auftauchten, die ausnahmsweise mal nicht irgendwo im Nirgendwo, genauer gesagt inmitten der Karibik, geknipst wurden, sondern in Ibiza. Ja richtig gehört- die drittgrößte Insel der Balearen musste offensichtlich mehr zu bieten haben als „nur“ bis ins Morgengrauen andauernde Partys mit weltbekannten DJs. Und genau deswegen entschieden mein Freund und ich, als Abschluss unseres wundervollen Sommers noch eine Woche in Ibiza zu verbringen. Tja und das war absolut keine Fehlentscheidung wie sich herausstellte, denn die vergangene Woche war mehr als perfekt.

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Als Unterkunft hatten wir eine großartige Airbnb Wohnung direkt am Meer (siehe letztes Foto) und obwohl ich’s in unseren vier Wänden ohne Weiteres die gesamte Woche ausgehalten hätte, liehen wir uns ein Auto, um die Insel zu erkunden. Zwar ist das Busnetz supergut ausgebaut, doch manche Orte sind bloß mit dem Auto zu erreichen und so empfehle ich jeden zumindest für ein paar Tage ein Auto zu mieten. Wir besuchten jeden Tag einen anderen Strand (insgesamt gibt es über 50 Strände!), wobei sich Platges de Comte, Cala de Hort, Cala Bassa und der Strand von Portinatx als meine Favoriten herauskristallisierten. Dort trieb ich die meiste Zeit im blitzblauen Meer auf meinem Schwimmreifen in Donutoptik herum, löffelte Wassermelone und schlürfte Cocktails. Am Mittwoch besuchten wir den Hippiemarkt Punta Arabi. Der ist zwar längst kein Geheimtipp mehr, meiner Meinung nach trotzdem ein absolutes must-see. Spätestens hier wird einem klar, dass Ibiza eine Insel der Gegensätze ist: Grasrauchende Omis, die sich in ihrer Pension wohl endlich ihren Jugendtraum erfüllten, Teenager, denen man aus zehn Metern Entfernung ansieht, dass sie in der letzten Nacht nach etwa zwei Stunden Schlaf im Bett einer wildfremden Person aufgewacht sind, Snobs, deren Sandalen so teuer sind, wie meine gesamte Schuhsammlung, junge Pärchen, die gerade die Zeit ihres Lebens haben. Und dennoch haben sie alle etwas gemeinsam: Sie genießen Ibizas unendliche Facetten in vollen Zügen. Einen weiteren Tag verbrachten wir auf der Insel Fuertaventura, was ich jedem ans Herz lege, genauso wie einen kleinen Abstecher in die gleichnamige Hauptstadt Ibizas. Es war der perfekte Abschluss eines grenzgenialen Sommers und so starte ich tiefenentspannt in den diesjährigen Herbst.

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