life lately: summer 2018

Long time no see! Ab und an packt mich der Eifer und dann nehme ich mir ganz fest vor, von nun an regelmäßig zu bloggen. So auch heute. Wenige Minuten später liegt ein akribisch ausgearbeiteter Content Plan für die nächsten sechs Monate in Excelform vor mir. Dabei vergesse ich jedoch ganz gern, dass ich mich noch nie an Pläne gehalten hab, am allerwenigsten, wenn ich sie mir selbst auferlege. So kommt es meistens dazu, dass meine urkreativen Ideen nie das Licht der Welt oder halt das des WWWs erblicken. Was ich damit sagen möchte: Vermutlich wird mein Vorhaben, regelmäßig zu bloggen, auch dieses Mal ein Vorhaben bleiben, aber let’s give it a try. Vielleicht wird ja dieses Mal alles anders. Wer’s glaubt…

Wie dem auch sei- starten tu ich das Ganze heute mit meiner guten, alten life lately Kategorie. In meinem life hat sich nämlich lately einiges getan. Und mit einiges mein ich wirklich einiges. Haltet euch fest. Ich hab jetzt sogar einen neuen Namen. Aber alles der Reihe nach.

Ich hab nämlich mein Leben jetzt in Griff. Ein bisschen zumindest. Mehr, als noch vor ein paar Monaten auf jeden Fall. Kein ramponiertes, malträtiertes Herz mehr. Weniger Exzesse. Augen auf Halbmast gehören der Vergangenheit an. Stattdessen ausgeglichen und stabil. Meistens zumindest. Ich hab meine Quaterlifecrisis überwunden. Bye bye und auf Nimmerwiedersehen! Ein kleines bisschen übertreib ich womöglich. Ihr kennt mich ja.

Die letzten Monate hab ich mein schönes, wildes Leben richtig ausgekostet. Zuerst war ich vier Wochen lang in New York unterwegs. Ganz on my own. Ich hab Rooftopbars erkundet, im Centralpark gepicknickt, neue Freunde gefunden, das New Yorker Nachtleben zelebriert und ganz viel Eis und Bagels gegessen. Ich machte das, wonach mir war. Ich wollte alles und bekam alles. Ich hab viel Zeit mit mir selbst verbracht, eine Überdosis, die ich bitter nötig hatte. Ich hab vermisst und war wütend und traurig, aber gleichzeitig so unendlich glücklich und bei mir selbst. Ich hab überlebt, New York hat mich gerettet. Die Dramaqueen in mir lässt grüßen. Es war das Ende etwas ganz Wunderbaren und zugleich der Anfang etwas viel Größerem. Ich hab mich ins Leben fallen lassen, waghalsig und vielleicht auch etwas naiv, aber so bin ich eben. Forever young.

Außerdem war ich mit Freundinnen spontan für ein paar Tage in Berlin feiern und daraufhin ein Wochenende detoxen in den Bergen. Balance as ist best, ihr kennt mich. Im September war ich dann noch mit dem Boy in der Toskana. Wenig Handy, dafür viel Aperol. Erinnerungen fürs Herz, statt picture perfect für Instagram. Es war so schön und ich werde ganz nostalgisch, wenn ich zurückdenke.

Ich fühle mich wie ein neuer Mensch. Und ein neuer Mensch braucht einen neuen Namen. Gesagt getan. Neuerdings hör ich nur mehr auf den Namen Ina. Na gut, „nur mehr“ ist vielleicht ein bisserl too much, weil meiste Zeit vergesse ich selbst, dass ich mich umgetauft hab. Aber manchmal, wenn ich dran denke, schaue ich ganz stur in die andere Richtung, wenn mich meine Leute bei meinem eigentlichen Namen (Carina) oder bei meinem furchtbaren Spitznamen (Catschi) nennen. Weil ichs mit meinem neuen Alter Ego dieses Mal wirklich ernst mein, hab ich sogar meinen Instagramnamen und meinen Kontakt im Handy sämtlicher Leute umbenannt. Neues Life, neue Carina sozusagen. Ähm, Ina meinte ich. Natürlich.

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