hotel review: naturhotel rainer in south tyrol

Im September haben der Boy und ich ziemlich spontan unsere Siebensachen inklusive Auto gepackt und sind ganz ohne Plan Richtung Italien gedüst. Gelandet sind wir nach einem kurzen Stopp in Venedig und Cinque Terre in einem zauberhaften Airbnb mitten in der Toskana, wo wir la dolce vita vom Feinsten praktiziert haben. Um la dolce vita näher zu definieren: Wir haben lange geschlafen, ganz viel Gelati gegessen, noch mehr Aperol getrunken und einsame Sandstrände erkundet. Es war so wundervoll und ich werde ganz wehmütig, wenn ich zurückdenke. Mindestens genauso wundervoll waren aber auch die darauffolgenden Tage in Südtirol, wo wir im Naturhotel Rainer genächtigt haben und sozusagen Urlaub vom Urlaub machten. Wenn ich in den letzten Monaten etwas gelernt hab, dann ist es wohl, dass Faulenzen gut für die Seele ist. Und diese Erkenntnis nehme ich mir sehr zu Herzen, wie sich unschwer leugnen lässt.

Besagtes Natur- und Wanderhotel befindet sich in Ratschings im Jaufental und ist ein seit über hundert Jahren bestehender Familienbetrieb. Alles in allem beherbergt es 29 Zimmer und Suiten, also alles recht gemütlich und überschaubar. Das vier Sterne Hotel wurde erst vor drei Monaten neu renoviert und kann sich sowohl innen, als auch außen allemal sehen lassen wie ich finde.

Entspannung und Genuss wird bei den Rainers ganz Groß geschrieben- die perfekte Kombi wenn ihr mich fragt. Don’t judge me, aber würde es einen Wettbewerb im Entspannen und Genießen geben, wäre ich wohl Weltmeisterin. Was man gerne macht, macht man schließlich auch gut, nicht wahr? Und so haben wir den lieben langen Tag fast nichts anderes getan, als die Seele baumeln lassen und den Spabereich auskosten- sprich saunieren und plantschen, bis die Haut runzelig wird. Und das ganze vier Tage lang. Ganz baldiger Wiederholungsbedarf!

Lediglich zweimal haben wir es nach draußen geschafft. Einmal, um auf die hauseigene Alm zu wandern. Das andere Mal, um mit dem sympathischen Hotelchef Hannes eine E-Bike Tour durch die Südtiroler Berglandschaft zu unternehmen. Die Gegend ist einfach traumhaft und erinnert ganz stark an Heidi.

Nun aber last but not least zum Essen. Darin bin ich nämlich mindestens genauso gut wie im Entspannen, was sich dank meinem kleinen Belly nicht leugnen lässt. Aber mittlerweile hab ich mich damit abgefunden. Anscheinend finden Männer ohnehin Unterbäuche sexy. Zumindest versuche ich mir das einzureden. Bevor ich jetzt aber zu sehr abschweife, zurück zum Essen. Also: Das Frühstücksbuffet ließ absolut keine Wünsche offen. Es gab alles, was das Herz begehrt und wir haben uns durch das gesamte Angebot geschlemmt. Zu Mittag konnte man sich kleine Snacks und Salat und Suppe holen und das Dinner abends hat nochmal alles überboten. Es wurden sechs Gänge serviert und ich hab selten so gut gegessen. Wir schnabulierten wie Gott in Frankreich und während ich diese Zeilen tippsle, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Life could be worse würd ich mal ganz frech behaupten.

Hab ich schon erwähnt, dass Faulenzen wichtig ist für die Seele? Grazie an das ganze Team vom Hotel Rainer für den besten Urlaub vom Urlaub, den man sich nur wünschen kann!

 

 

* In Kooperation mit dem Naturhotel Rainer- vielen Dank für den wundervollen Aufenthalt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.