22 things I learnt from my quater-life crisis

Ein paar unüberlegte Tattoos, viele exzessive Partynächte und eine Kündigung später trau ich mir zu behaupten: Ich hab sie überwunden. Sie, die berühmt berüchtigte Quater-Life Crisis. Auf gut Deutsch: Sinnkrise der Mittzwanziger. Damits auch meine Oma versteht.

Was bisher geschah: Viele schlaflose Nächte, tagelange Gespräche mit meinen Freundinnen, die erste eigene Wohnung, also so richtig ganz alleine, einige Ratgeberbücher, ein Monat New York all on my own, eine Trennung inklusive zerfetztem Herz, einige Tinderdates, die besagtes zerfetztes Herz zwar nicht heilten, aber immerhin für den Moment vergessen ließen, dass es schwer ramponiert ist, und schlussendlich eine neue Beziehung, die mein Herz wieder zusammenflickte.

Und das alles in 13 Monaten. 13 fucking Monaten. Pardon my french, aber fucking triffts nun mal am ehesten.

Es war wild, verrückt, traurig und wunderschön. Ich war auf mich alleine gestellt, aber von Menschen umgeben. Ich fühlte mich leer und einsam und geliebt. War unterfordert und überfordert. Zwischen Leichtsinn und Schwermut. Hab vermisst, realisiert, gelacht und geweint. Ich war dankbar, orientierungslos, naiv und gutgläubig, misstrauisch und unzufrieden. Manchmal alles zugleich. So viel Leben auf einmal.

Dafür bin ich jetzt mehr bei mir selbst, als je zuvor. Ich fühle mich angekommen, hab so vieles gelernt. Ein paar Erkenntnisse möchte ich heute mit euch teilen. Keine literarischen Ergüsse, nix Tiefgründiges. Aber ich wäre froh gewesen, wenn ich manches schon früher gewusst hätte. Also, hier meine weisen Erkenntnisse:

1. Manchmal läuft etwas schief.

2. Alleine zu sein, bedeutet nicht zwangsläufig, einsam zu sein.

3. Tu, was du nicht lassen kannst.

4. Herz vor Kopf. Immer.

5. Mit sich selbst im Reinen zu sein hat Priorität. Klingt cheesy, ist aber so. Wirklich.

6. Maßlosigkeit tut manchmal gut.

7. Zeitmanagement ist alles.

8. Manchmal bleibt einem nichts anders übrig, als sich ins Leben fallen zu lassen. Man braucht nicht immer einen Plan.

9. Du kannst alles sein, was du willst. Alles.

10. Ein Workout bereut man niemals.

11. Wenn in dir Chaos herrscht, räum erstmals deine Wohnung auf.

12. Es ist in Ordnung, um Hilfe zu bitten.

13. Man kann es nicht jedem recht machen. Und man muss es auch nicht jedem recht machen.

14. Freunde kommen und gehen. Und manche kommen wieder.

15. Musik hilft.

16. Und eine Nacht drüber schlafen hilft auch.

17. Du musst nicht immer ja sagen.

18. Manche Dinge ändern sich und andere Dinge wiederum ändern sich nie.

19. Prokrastinieren bringt nichts, tut aber manchmal auch gut.

20. Ein Handy hat im Schlafzimmer nichts verloren. Egal ob mit oder ohne Bettgenosse.

21. Kleine Schritte sind besser als gar nichts.

22. Life is short.

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