life lately: february 2018

Long time no see! Mein Vorhaben, 2018 mehr zu bloggen, ist mehr als gescheitert, aber ausnahmsweise hat das auch mal einen sehr triftigen Grund: Mein Freund und ich haben uns nämlich Anfang des Jahres getrennt, was mein Leben erst einmal ziemlich auf den Kopf gestellt hat. Ich bin infolgedessen in eine neue Wohnung gezogen und hatte andere wichtigere Dinge im Kopf als Blog und Social Media. Zu allem Überfluss liege ich jetzt noch flach, vermutlich weil mir das alles ein bisschen zu viel wurde, aber alles in allem gehts mir eigentlich überraschenderweise ziemlich gut. Während die Wohnungssuche anfangs eher ernüchternd war, habe ich dann doch relativ schnell ein neues Reich gefunden: Im 7. Bezirk, gar nicht weit von der alten Wohnung entfernt, Altbau. Der Umzug ist dank den besten Freunde der Welt ziemlich rasch und unkompliziert über die Runden gegangen und ich fühle mich jetzt schon mega wohl in meinen neuen vier Wänden. Es ist das erste Mal überhaupt, dass ich alleine wohne und obwohl ich im Alleinsein bisher immer ziemlich schlecht war, versuche ich, es zu genießen, weil ich ohnehin lernen möchte, mich bewusster mit mir selbst zu beschäftigen. Nur das Licht der alten Dachgeschosswohnung vermisse ich sehr und auch nachts den den Mond und die Sterne und sogar den Regen, wenn er laut gegen die Fenster prasselte. Aber was solls, you can’t have it all.

Was mich aber ziemlich happy macht ist die Tatsache, dass der Frühling vor der Tür steht. Ich kann es kaum noch erwarten, in der Sonne zu brunchen und Eis zu schlecken, Vitamin D zu danken und einfach wieder mehr Zeit im Freien zu verbringen. Vergangenes Wochenende bin ich mit einer Freundin einen Stadtwanderweg gegangen und dabei hab ich mir sogar schon einen leichten Sonnenbrand geholt und Bärlauch gefunden. Apropos essen: Ich habe mir für die diesjährige Fastenzeit wieder mal vorgenommen, nichts Süßes zu essen und ich weiß nicht woran das liegt, aber so leicht wie dieses Jahr ist es mir noch nie gefallen. Normalerweise brauche ich jeden Tag nach dem Mittagessen irgendetwas Zuckerhaltiges, doch momentan denke ich nicht einmal dran, aber I don’t want to complain. Sportmäßig mache ich nach wie vor hin und wieder Yoga (ich bin übrigens meistens entweder bei One Yoga oder Doktor Yoga) und unlängst habe ich endlich Spinning probiert, weil das Supercycle-Studio jetzt gleich bei mir um die Ecke liegt. Das war die anstrengendste Stunde meines bisherigen Lebens und danach hatte ich zwei Tage lang Muskelkater, aber es hat richtig Spaß gemacht.

Vor einigen Wochen hab ich übrigens eine neue kleine Babycousine bekommen und natürlich hab ich sie gleich besucht. Sie heißt Ella und ist so unglaublich lieb- ich hab ganz vergessen, wie klein Neugeborene sind! Ich war das erste Mal überhaupt ganz bewusst in einer Babyboutique und war so extrem überfordert, weil ich keine Ahnung hatte was Babys tragen und welche Kleidergröße sie haben und und und. Selbst hab ich mir in letzter Zeit sogut wie überhaupt keine Kleidung gekauft, weil shoppingtechnisch die Wohnung Priorität hatte. Zwar hab ich den Großteil von meiner alten Wohnung mitgenommen, aber ein paar neue Stücke mussten dann trotzdem sein. Jetzt freu ich mich aber schon sehr, die dicken Pullis und Boots gegen Jeansjacke und Sneakers zu tauschen und ein paar neue Frühlingsteile zu kaufen. Momentan liebäugle ich mit einer rosafarbenen Bomberjacke, wie diese hier von Esprit.

Die nächsten Wochen habe ich mir bewusst gar nicht so viel vorgenommen, weil ich zuerst mal wieder richtig ankommen möchte. Es gibt so viele Fragen, die mir durch den Kopf gehen, allen voran: Was will ich überhaupt, was erwarte ich vom Leben? Außerdem träume ich von einem Urlaub und möchte ganz bald ein, zwei Trips buchen. Über Ostern werde ich nach Oberösterreich fahren und davor kommt meine kleine Schwester mal wieder ein Wochenende zu mir nach Wien.

Last but not least gibts nur drei Dinge, die ich im Februar ganz besonders gern mochte:

1. Frischgepressten Orangensaft: Ich presse mir tatsächlich jeden Tag morgens drei Orangen- ein kleines Ritual, das ich nicht mehr missen möchte.
2. Prinz Pi: Ich war mit einer Freundin beim Prinz Pi Konzert und hab mich nochmal gefühlt wie Anfang 20. Es war so toll!
3. Pinterest: Ich würde mich so gerne mehr mit Interieur beschäftigen. Weil mir jedoch diesbezüglich momentan Geld, Zeit und eine zündende Idee fehlen, pintereste ich meine Favorits.

 

 

 

Mantel: Mango | Pullover: Zara | Hose: Monki | Tasche: Gucci | Schuhe: Vagabond | Sonnenbrille: Weekday

Photo Credits: Thatmody

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.