a four-week roadtrip through cuba

Bevor mein kleines Travel Diary aus Paris, wo ich die letzten Tage mit Freundinnen verbracht habe, online geht, gibt’s heute endlich meinen heißersehnten Kubabeitrag. Der Roadtrip ist sage und schreibe schon fast ein halbes Jahr her (shame on me!), aber besser spät als nie, nicht wahr? Kuba stand schon ewig lange auf meiner To-Travel-List (ja, ich besitze Listen dieser Art tatsächlich) und als ich im Sommer endlich vier Wochen am Stück frei bekam, war es für den R und mich sofort klar, dass wir das karibische Inselchen erkunden werden. Kuba ist momentan ein sehr beliebtes Reiseziel und weil ich ständig so viele Fragen zu unserer Reise bekomme, hab ich beschlossen, heute kein typisches Travel Diary, sondern ein Q&A zu machen. Auf los gehts los!

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Was muss man im Vorfeld beachten?
Als Österreicher braucht man ein Visum, um in Kuba einreisen zu dürfen. Dieses bekommt man an der kubanischen Botschaft im 7. Bezrik in Wien. Man braucht dafür die Flugtickets, einen Bescheid, dass man krankenversichert ist (bei mir ging das über die Kreditkarte) und eine Buchungsbestätigung der ersten drei Übernachtungen. Abgesehen davon buchten wir im Vorhinein gar nichts, was eine gute Entscheidung war, weil man so viel spontaner sein kann. Impfungen braucht man keine.

Wann warst du und wie lange?
Wir waren knapp vier Wochen unterwegs, was meiner Meinung nach genau perfekt war. Wir waren im Juli dort, was genau in die Regenzeit fällt. An sich war das überhaupt kein Problem, weil es nur ca. jeden zweiten Tag regnete und dann auch nur etwa eine Stunde. Das Klima war aber so extrem tropisch feucht und heiß, mit dem war sogar ich anfangs ein wenig überfordert. Ich glaub zwischen November und Februar wäre es wettertechnisch genau perfekt, allerdings ist da Hauptsaison, das heißt da ist mit viel mehr Touristen zu rechnen.

Wo warst du überall?
Havanna – Vinales – Trinidad – Santiago – Baracoa – Varadero
Baracoa hat mir am allerbesten gefallen, weil dieses Dorf noch am ursprünglichsten wirkte.

Wie bist du herumgekommen?
Ursprünglich wollten wir ein Mietauto haben, doch ich hab im Internet so viele Horrorgeschichten gelesen, weswegen wir uns für den öffentlichen Transport entschieden haben. Es gibt in Kuba Busse und Taxis Collectivas, wobei wir großteils ersteres benutzt haben. Die Taxis sind teilweise sehr abenteuerhaft, wobei man natürlich handeln kann und so oft billiger aussteigt. Das Gepäck wird meistens am Autodach befestigt und als es einmal geregnet hat, war unser kompletter Rucksack patschnass. Die Busse sind oft auf 15 Grad runtergekühlt, deswegen unbedingt warm anziehen! Im Großen und Ganzen haben die Fahrten immer gepasst, auch wenn wir oft länger als geplant gebraucht haben.

Wie hast du dich verständigt?
Ich habe in meiner Schulzeit Spanisch gelernt, wobei das ehrlich gesagt mittlerweile ein bisschen eingerostet ist. In Havanna konnte man zum Teil noch Englisch sprechen, in anderen Städten war das jedoch oft schwierig. Deswegen waren wir ziemlich froh, dass zumindest ich mich ein wenig auf Spanisch unterhalten konnte, mein Freund musste sich manchmal mit Händen und Füßen verständigen.

Wo hast du geschlafen?
Wir haben in sogenannten Casas geschlafen. Hotels gibts nur ganz wenige, hauptsächlich an den luxuriösen Orten. Ein Casa für zwei Personen kostet pro Nacht etwa 20 Euro, meistens ist Frühstück inkludiert. Fast jede Familie bietet in Kuba ein Zimmer mit Bad für Touristen an, viele leben vom Tourismus. Wir hatten fast immer ziemliches Glück mit unseren Unterkünften, wobei es natürlich auch schönere und weniger schönere gab. Die Casas suchten wir uns immer vor Ort. Wenn wir vom Bus ausgestiegen sind, haben meistens dutzende Einheimische gewartet, die ihr Casa anboten.

Wie war das Essen?
Als Vegetarier hat man es in Kuba schwierig, beziehungsweise muss man sich halt dann relativ eintönig ernähren. Ich habe fast jeden Tag Fisch und Meeresfrüchte gegessen, was megalecker war. Es gibt viel Obst und Früchte und die Cocktails sind sehr gut und billig.

Ist Kuba teuer?
Alles in allem hab ichs mir billiger vorgestellt, aber ich hab jetzt auch nicht extra sparsam gelebt. Manchmal versuchten Einheimische, uns abzuzocken, was ich ihnen jedoch gar nicht übel nehmen kann, weil die Menschen dort extrem arm sind. Wir haben übrigens direkt am Flughafen in Havanna Geld umgewechselt, weil man in Österreich zu keinem kubanischen Geld kommt. Es gibt auch in fast jeder Stadt einen Bankomaten, wobei es manchmal sein kann, dass es kein Geld mehr gibt. Deswegen lieber viel abheben, damit man noch ein paar Tage durchkommt. Es gibt in Kuba zwei Währungen, eine für Einheimische und eine für Touristen.

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