life lately + new in vienna

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Seit meinem life lately im August hat sich schon wieder viel getan. So viel, dass ich nicht einmal mehr monatlich dazukomme, euch upzudaten, was aber auch daran liegt, dass ich momentan außergewöhnlich viel Schlaf brauche. Es vergehen tatsächlich Tage, oder besser gesagt Nächte, an denen ich sage und schreibe 11 Stunden schlafe -selbstverständlich ungewollt- deswegen aber untertags nicht weniger müde bin. Und weils so absolut nicht weitergehen kann, zumindest nicht so lange, bis ein Tag nicht 30 Stunden oder mehr hat, war ich kürzlich sogar bei der Gesundheitsuntersuchung. Ich weiß, das klingt alt und langweilig, aber immerhin werde ich in vier Tagen 26, oder besser gesagt 25, weil letztes Jahr hab ich beschlossen, bis zum Rest meines Lebens den 25. Geburtstag zu feiern. 25 zu sein ist super. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals ein Problem mit dem Älterwerden haben werde, aber ich kanns nicht ändern und muss mich wohl oder übel damit abfinden- und ich mein jetzt nicht, dass ich mich mit dem Altern abfinde, sondern mit dem, dass ich ein Problem damit habe ;-) Die Quaterlifecrisis, von der ich im letzten life lately berichtet hab, befindet sich zwar im fortgeschrittenen Stadium, vorbei ist sie aber voraussichtlich noch länger nicht… Was hat sich sonst so in den letzten Monaten getan? Zur Nationalratswahl brauche ich mich glaub ich nicht äußern, das würde ansonsten in einem Hassblogpost enden, also beschäftigen wir uns lieber mit etwas Erfreulicherem: Ein Wochenende hab ich im September endlich wieder mal bei meiner liebsten Kimi in Berlin verbracht, was megaschön war. Ich vergesse immer ganz, wie sehr ich Berlin vermisse und wie gut mir die Stadt tut. Ein paar Tage hat mich außerdem mein kleines Mini-me besucht und an den anderen Wochen hab ich Party gemacht, als wär ich nochmals 17. Diejenigen, die meine Instastories verfolgen, bekommen meine Eskapaden ja vermutlich Wochenende für Wochenende mit. Unter der Woche war ich abends, wenn ich nach dem Arbeiten nicht auf der Couch eingeschlafen bin, auf einige nette Bloggerevents, weshalb ich heute abschließend noch ein paar wundervolle Tipps für die Wiener unter euch parat habe.

Spelunke: Seit einigen Wochen gibts in der Nähe vom Donaukanal im 2. Bezirk eine Hafenkneipe und zwar die wohl schickste Hafenkneipe in der ich ever war. Ich durfte mich bei einem Bloggerevent durch die gesamte Speisekarte kosten (ein Event nach meinem Geschmack), wodurch ich mir nach nur einem Besuch anmaße, die Spelunke zu einem der besten Lokalen Wiens zu küren. Besonders lecker fand ich den Oktopus und den Steckerlfisch und auch die Käsespätzle war köstlichst. Das Restaurant ist mega stylisch eingerichtet und ich kanns mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Seit dieser Woche bietet die Spelunke übrigens auch Frühstück an, was ich auf alle Fälle auch ganz bald testen werde.

Ritz Carlton Weihnachtsmarkt: Ein außergewöhnliches Erlebnis in der Adventszeit ist der Punschstand am Rooftop des Hotels Ritz Carlton am Ring. Zwar gibt es in Wien bestimmt Weihnachtsmärkte mit günstigerem Glühwein, jedoch definitiv nicht mit so einem tollen view. Außerdem gibts superguten Cheesecake und sogar Raclettekäse wird angeboten. Zum Aufwärmen gibts ein supergemütliches Chalet. Meiner Meinung nach eine fancy Alternative zu den überlaufenen Christkindlmärkten am Karlsplatz, Spittelberg & Co.

Bar 3: Direkt neben der Authentico 3, wo es mitunter die besten Pizzen Wiens gibt, gibts seit Neuestem eine supercoole Bar. In der Bar 3 werden nicht nur gute Drinks serviert, sondern auch die Speisekarte kann sich sehen lassen. Ich hatte Beef Tartar und Burger mit Trüffelfries- zum Hinknien!

I am from Austria: Last but noch least hab ich noch einen etwas außergewöhnlichen Tipp für euch parat und zwar hat es mich im Zuge einer Bloggerveranstaltung vorletztes Wochenende nach Jahren wieder mal ins Ronacher verschlagen. Früher bin ich jedes Jahr mit meiner Mama, meiner Taufpatin und meiner Cousine für einen Tag von Oberösterreich nach Wien gefahren, um ein Musical zu sehen. Ich fühlte mich ein bisserl in die guten, alten Zeiten zurückversetzt, mitunter auch, weil ich als Teenager in Lukas Perman, der beim Musical die Hauptrolle spielt, verliebt war. Fun Fact am Rande: Mein Zimmer war bis obenhin mit Fotos von ihm tapeziert. Bei der darauffolgenden Staffel von Starmania dachte ich übrigens, dass Tom Neuwirth aka Conchita Wurst die Liebe meines Lebens wäre- tja, so gut waren meine „guten, alten Zeiten“ scheinbar doch nicht. Nun ja, back zum eigentlichen Thema: I am from Austria. Ja, ich komme zwar aus Österreich, als Rainhard Fendrich Fan kann ich mich trotzdem nicht wirklich outen. Aber das ist auch gar nicht nötig, wie ich während des Musicals festgestellt habe: Die Vorstellung war überaus gelungen und es war wirklich ein Erlebnis, schon alleine aufgrund des beeindruckenden Theaters, in dem übrigens über 1000 Personen Platz haben. Falls noch jemand auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für die Eltern ist, wäre das bestimmt eine coole Idee.

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