5 things to to this autumn

In letzter Zeit ertappe ich mich immer wieder dabei, dass ich in meinen Gedanken irgendwo in Badehose auf der Südhalbkugel abhänge, kokosnussschlürfend im Schatten einer Palme, meine Zehen vergraben im warmen Sand. Da es jedoch voraussichtlich noch einige Monate dauern wird, bis die soeben beschriebene Situation real werden wird, muss ich wohl oder übel versuchen, die folgenden Monate so angenehm wie möglich zu überbrücken, um Herbst-Blues, Winterdepression & Co. (ich steh auf Drama) entgegenzuwirken. Und weil durch To-Do Listen jedes Problem nur mehr halb so schlimm erscheint, habe ich mir fünf Dinge überlegt, auf die ich mich in den nächsten Monaten freuen kann. Here we go:

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1. Städtetrip
Mittlerweile hab ich mit zwei lieben Erasmusfreundinnen eine neue Tradition erschaffen und zwar unternehmen wir in der Vorweihnachtszeit Jahr für Jahr einen Kurztrip in irgendeine europäische Stadt. Vor zwei Jahren haben mich die beiden in Wien besucht, voriges Jahr war Zürich an der Reihe und heuer treffen wir uns in Paris, einer meiner absoluten Lieblingsstädte. Christmas Shopping, ganz viel Wein, durch Montmartre flanieren, Laduree Macarons und kitschige Eiffelturm Selfies- ich kanns kaum noch erwarten und fiebere dem verlängerten Wochenende schon ganz stark entgegen.

2. Herbstspaziergang
Während ich zur warmen Jahreszeit laut meinem iPhone Schrittzähler oft easy peasy auf über 10 Kilometer pro Tag komme, muss ich mich im Winter regelrecht zwingen, meine Wohnung zu verlassen. Ihr müsst wissen, dass ich sobald das Thermometer unter die 15 Grad Celsius Marke wandert, ein rudolph the rednosed reindeer farbiges Näschen bekomm und meine Lippen und Finger gefährlich blau werden. Mein Arzt meint, das sei psychosomatisch, was wiederum den in mir vorherrschenden Drang auszuwandern, verstärkt. Wie dem auch sei, long story short: Zumindest einmal will ich mich an einem sonnigen Herbsttag aufraffen, eine ausgedehnte Wanderung durchs raschelnde Laub, vorbei an bunten Weinreben zu unternehmen- inklusive Belohnungsspritzer beim Heurigen versteht sich. Oder eher Glühwein beim Christkindlmarkt.

3. Wellnessurlaub
Dass relaxen zu meinem wohl liebsten Hobbys überhaupt zählt, ist mittlerweile glaub ich kein Geheimnis mehr. Ich hab in den vergangen Jahren die wundervollsten Wellnesshotels kennengelernt, wobei sich diese allerdings allesamt auf Österreich beschränkt haben. Da Ungarn ziemlich bekannt für seine Thermalbäder und zudem nur einen Katzensprung von Wien entfernt ist, habe ich beschlossen, meinen nächsten Wellnessurlaub in Ungarn zu verbringen. Mein momentaner Favorit: Das Natur Med Hotel Carbona in Hévíz am Plattensee. Es handelt sich dabei um ein vier Sterne Hotel und ist von Wien aus in nicht einmal drei Stunden zu erreichen. Gesundheit, Natur und Entspannung werden hier ganz groß geschrieben, sodass einer wohltuenden Auszeit nichts mehr im Wege steht. Das Massage- und Spanangebot klingt so verlockend, dass ich am liebsten so schnell wie möglich meine Siebensachen, oder wohl eher Bademantel und Flipflops, packen würde. Und preiswert ist das Ganze obendrauf.

4. Netflix & Chill
Wenn’s draußen kalt ist, kann man wenigstens ohne schlechtem Gewissen stundenlang auf der Couch dahinvegetieren, Pizza bestellen und Serien schauen. Deswegen werde ich mir ganz bald einen Familienration Maroni und eine neue abartig teure Duftkerze heim tun und ein ganzes Wochenende lang meine neueste Addiction „The Affair“ schauen.

5. Museum
Was Museen und Ausstellungen betrifft, bin ich ziemlich heikel. Okay, eigentlich bin ich so ziemlich bei allen Dingen abgesehen von Nahrungsmittel heikel, ganz besonders aber bei Museen und Ausstellungen. Sehr empfehlenswert fand ich kürzlich die World Press Photo im Westlicht und die Ausstellung von Elizaveta Porodina im Ostlicht. Außerdem will ich unbedingt mal wieder ins Naturhistorische Museum und ins gerade neu eröffnete Weltmuseum.

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Hemd: Zara | Hose: Monki | Schuhe: Humanic | Tasche: Gucci | Kappe: Asos | Brille: Weekday

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