life lately: august 2017

Ich hab keine Ahnung, wie das hat passieren können, aber ich hab tatsächlich mein eigentlich monatlich angedachtes life lately das letzte Mal im April niedergetippselt- shame on me! Und noch dazu hab ich nicht einmal eine Ausrede parat, denn wenn ich ehrlich bin, hab ich abgesehen von vier Wochen Kuba (Blogpost folgt, Indianerehrenwort!) und arbeiten die letzten Monate fast ausschließlich bis ins Morgengrauen aperolspritzertrinkend mit Freunden am Donaukanal, im Museumsquartier oder am Yppenplatz verbracht, um über das Leben und die Liebe zu philosophieren. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich mich seit geraumer Zeit in der Quaterlifecrisis befinde, einer ziemlich akuten sogar. Klingt ziemlich wichtig und erwachsen und ich glaub, dass zweiteres exakt mein Problem ist: Ich sträube mich, erwachsen zu werden, weiß nicht, was ich will, außer höher, schneller, intensiver, mehr- so oder so ähnlich fühlt es sich zumindest an, welcome in the mid 20s. Ich bin bis oben voll mit Sehnsüchten und Nostalgie und verspüre einen allumfassenden Weltschmerz, soweit das im Herzen einer 25-Jährigen halt möglich ist. Ich hab vor ein paar Tagen sogar aufgehört, Augencreme zu verwenden, weil mir das plötzlich zu spießig geworden ist und am Wochenende hab ich geheult, weil ich einen gelben Zettel vom DHL-Boten im Postkastl entdeckt hab, mir aber hundertprozentig sicher war, dass ich zu dem Zeitpunkt in meiner Wohnung war. Und als ob ich mich nicht ohnehin schon ein bisserl in meine Teenagerjahre zurückversetzt fühl, spielt obendrein meine Haut grad noch ziemlich verrückt, was mir meine Pläne fürs Pilleabsetzen nicht grad schmackhafter macht (keine Sorge Mum, mini-me wird’s die nächsten zehn Jahre fix keins geben, ich will mich nur nicht mehr mit Hormonen vollstopfen). Nichtsdestotrotz hatte ich einen wunderbaren Sommer und ich werd ganz wehmütig, wenn ich dran denk, dass dieser schon wieder sogut wie rum ist. So, bevor ich aber noch mehr über mein momentanes Gefühlschaos schwafle, gibts wie gewohnt noch ein paar Infos in Listenform zu meinem letzten Monat:

matchin

Gekauft: Tatsächlich nix! Ich hab mir im August eine Shoppingsperre erlegt, weil in meinem Köpfchen seit Wochen ein kleiner großer Taschentraum herumschwirrt, dem ich nicht mehr lange widerstehen kann wie ich befürchte.

Gefreut: Letzte Woche hab ich mich ziemlich spontan bei einem Event von Urban Decay in der Pratersauna tätowieren lassen. Es ist mittlerweile das siebte Tattoo, das meinen Körper ziert und ich hab schon wieder Ideen für Nummer acht und neun.

Gelesen: Die Männer meines Lebens (hat mir supergut gefallen) und Milk and honey (so wunderwunderschön).

Gesehen: Was hat uns bloß so ruiniert (ich hab mich und meine Freunde so wiedererkannt, obwohl wir uns in anderen Situationen befinden), Tote Mädchen lügen nicht (große Empfehlung), Embrace- Du bist schön (hat ziemlich zum Nachdenken angeregt)

Gehört: Eigentlich höre ich grad nur zwei Songs und die dafür den ganzen Tag rauf und runter und zwar Nights with you von Mo und Lose yourself von Eminem (don’t ask haha)

Geplant: Am Wochenende flieg ich nach über einem Jahr endlich wieder nach Berlin, ich freu mich schon so sehr,  wieder ein paar Tage in meiner allerliebsten Lieblingsstadt überhaupt zu verbringen. Außerdem hoffe ich, dass ich im September wieder mehr zum Bloggen komme, doch wie gesagt verlangen mein Köpfchen und mein Herzchen grad so viel Aufmerksamkeit, was, wie ihr bestimmt nachvollziehen könnt, natürlich Priorität hat. In diesem Sinne: Bis hoffentlich ganz bald, bussi & baba!

  1. Quaterlife-crisis find ich super! Ich verlier in geraumer Zeit die führende 3 meines Alters; gibt’s da auch irgend einen schöne Begriff dafür? Aber jetzt ja nicht mit midlife-crisis kommen!!! lgps

    1. Thirdlife-Crisis vielleicht? :D Bis zur Midlife-Crisis hast du auf jeden Fall noch ein paar Jährchen, keine Sorgen ;-)

  2. lieeeb den post :) kann mich im ersten Teil so viel wiederfinden und so schade, dass ich genau dieses WE nicht in Berlin bin. Aber bis gaaanz bald!!

    Allerliebst,
    Carmen

  3. Ich bin mir sicher das viele junge Leute in deinem Alter dich nachvollziehen können und sich mit dir identifizieren. Ich wünsche dir viel Kraft deine Phase zu überwinden und ganz viel Spaß bei deinem Trip nach Berlin. Ich komme aus dem Norden Deutschlands. Ich bin Steuerberater in Hannover und blogge auch. Beste Grüße! Michael Keulemann

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