magnificent summer escape to sölden

Während ich gerade mit Spekulatiuspalatschinken und Rotwein auf der Couch lümmle und in Erinnerungen an mein Studentendasein schwelge, in dem ich, wann auch immer ich Lust hatte, einen auf chilli milli zu machen, easy peasy ein paar Tage verreisen konnte, fällt mir ein, dass ich noch einen Blogpost auf Lager habe. Shame on me, denn dieser Trip ist sage und schreibe neun Monate lang her, doch weil besser spät als nie, gibts heute ein paar Eindrücke meines atemberauschenden (das Wort hab ich grad extra erfunden!) Aufenthalts in den Bergen.

Ich hab während der Fahrt ins Ötztal so viele Pläne geschmiedet, wollte Berge erklimmen, in Almhütten einkehren, durch Gebirgsflüsse waten, hab mir ein ein Leben à la Heidi ausgemalt- die von der Alm mit dem Großvater und dem Ziegenpeter, nicht die Klum versteht sich. Doch als der R und ich dann in unserer Bleibe, im Das Central, angelangt sind, hab ich die Pläne sofort allesamt über Bord geworfen. Nach nur wenigen Sekunden wusste ich, dass wir hier nichts machen würden, mal abgesehen von süßem Nichtstun, den Spabereich auskosten, schnabulieren, ein Buch lesen- einen seichten Roman versteht sich, einer, der sich wie von selbst liest, ohne sich anstrengen zu müssen.

Gesagt, getan: Wir haben das Hotel so richtig ausgekostet und das war die beste Entscheidung ever. Gedanken mussten wir uns während unseres Aufenthalts einzig und alleine machen ob a) Massage oder Peeling zuerst oder b) Fondue, einheimisches Essen oder à la carte Restaurant. Zu a: Die Behandlungen im Spabereich waren der reinste Wahnsinn und versetzten mich in einen wunderbaren tranceartigen Zustand. Zu b: Das Essensangebot war himmlisch und ich glaube, noch nie so ausgezeichnet gegessen zu haben. Vom Wellness, über die Kulinarik, bis hin zum Personal und den Zimmern war alles tiptop und gerade wünsche ich mir, die Zeit zurückdrehen zu können.

Lediglich einmal sind wir rausgekommen und zwar, um dem Ice Q, dort, wo ein Teil des James Bond Films gedreht wurde, einen Besuch abzustatten. Sozusagen haben wir ja auch einen Berg erklommen, einen über 3000 Meter hohen sogar- zwar mit der Gondel aber immerhin. Eingekehrt sind wir nicht in einer Almhütte, dafür aber im Gourmet-Restaurant Ice-Q, von den Trüffelpommes träum ich noch heute und ihr müsst wissen, dass ich mich mit Pommes auskenne wie sonst kaum jemand. Oben angelangt, wehte uns eine steife Brise um die Ohren, es hatte knappe Null Grad Celsius und zudem hat es in der Vornacht tatsächlich das erste Mal geschneit. Mit Schnee hab ich absolut nicht gerechnet, deswegen auch die Culottes, doch ich ließ mich nicht beirren und so stapfte ich mit Sneakers, einer roten Nase und blauen Lippen zwischen Nebelschwaden durch das Schneegestöber. Heidi wäre bestimmt besser ausgerüstet gewesen, vermutlich sogar die Klum…

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DSC_0427 * Danke an das Central, für den wundervollen Aufenthalt!

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