life lately: december 2016 – february 2017

Die letzten Monate ist es hier auf meinem Blog ruhig zugegangen. Grund dafür sind arbeitsintensive Wochentage, infolgedessen mein Körper an den freien Tagen nach Gin und Liebe lechzt.

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Dezember: Nach Brexit und Trump gibt’s politisch endlich mal wieder erfreuliches: Van der Bellen ist tatsächlich unser neuer Bundespräsident. Auch sonst war der Dezember ein Monat ganz nach meinem Geschmack: Ich bin den letzten Monat des Jahres ganz bewusst ruhig angegangen, hab die To-Do Liste To-Do Liste sein lassen und mir Zeit für die schönen Dinge im Leben genommen. Besser hätt‘ ich das turbulente Jahr 2016 nicht beenden können. Das erste Wochenende besucht mich meine ehemalige WG-Nachbarin Flora, die momentan eine Ausbildung in Linz macht. Wir haben uns die Nacht um die Ohren geschlagen und das Leben gefeiert. Abends bin ich oft mit Freunden verabredet, ich bin im Museum und im Theater und klappe die Christkindlmärkte Wiens ab, was mich in Kombination mit unserem Wichteln in der Arbeit, dem allmorgendlichen Öffnen meiner sechs (!) Adventskalendern und dem Adventskranz von meiner Oma zum ersten Mal seit Jahren richtig in Weihnachtsstimmung versetzt. Am Wochenende vor Weihnachten heißt es für mich bereits „driving home for christmas“, weil ich über Weihnachten und Silvester gemeinsam mit dem R in Israel bin.

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Jänner: Wie vermutlich neun von zehn Österreichern hab auch ich rund um Neujahr von einem schlankeren, strafferen Körper, der ausschließlich aus Muskeln, Gemüsesticks und Kräutertee besteht, einer capsule wardrobe und davon, dass ich dem allabendlichen Afterwork ein Bauch-Beine-Po-Workout bevorzuge, geträumt. Ich habs wirklich versucht, doch jetzt, knappe zwei Monate später, wiege ich immer noch 52,2 Kilo, entscheide mich bestenfalls in neun von zehn Fällen für ein Klatschmagazin anstatt einem Buch und immer für ein Ben & Jerrys anstatt einer Acai Bowl. In passenden Unterwäschesets schlaf ich immer noch nicht, falls ich so etwas überhaupt besitze, dann irgendwo hinten zwischen den dutzenden Sportbh’s, mit denen allein ich auf die 37 Stück angestrebte capsule wardrobe kommen würd. Und Stufen nehme ich nur dann, wenns weder Rolltreppe noch Aufzug gibt. Jahresvorsätze funktionieren nicht- ich bin der lebende Beweis und nehme mir vor, mir nächstes Jahr nichts mehr vorzunehmen. Der Jänner ist so verrückt schnell vergangen- so angestrengt ich auch nachdenke, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern, was in diesem Monat so passiert ist. Ich schätze mal nichts Weltbewegendes, abgesehen davon, dass die Donau in Wien zugefroren ist, was mir unheimlich viel Freude bereitet hat, als ich mit den Schlittschuhen in der klirrenden Kälte herumgeflitzt bin.

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Februar: Gestern ist immenses Fernweh in mir aufgekommen und so hab ich mit meinem Freund zwei Wochenentrips gebucht. In drei Wochen gehts endlich mal wieder ab nach München und über Pfingsten fliege ich nach Kopenhagen, wovon ich schon viel zu lange träume. Im Februar war ich endlich wieder einmal Skifahren und abends standen ein paar Bloggerevents auf der Agenda. Außerdem verfalle ich momentan allwöchentlich mittwochs und donnerstag dem Trash TV, nämlich in Form von „Der Bachelor“ und „Germanys next Topmodel“. Ich freue mich, dass der Frühling langsam, aber doch bald einzieht und werde demnächst wohl Möbel für unseren Balkon besorgen.

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