recipe: homemade nutella ice cream

Da sich mein momentaner Eiskonsum langsam aber doch nicht nur auf meinen Hüften, sondern auch auf meinem Kontostand widerspiegelt, habe ich kurzerhand beschlossen, selbst Eis zu kreieren. Zwar hat sich dadurch das Problem mit den Hüften nicht gelöst- ganz im Gegenteil, meine Schaffung ist nämlich eine echte Kalorienbombe und schmeckt zuwider meinen Erwartungen deliziös. Dafür aber muss mein Geldbeutel unter meiner, im wahrsten Sinne des Wortes, unersättlichen Liebe zu der kühlen Nascherei nicht mehr leiden, denn das Eis kommt ohne viel Tamtam und Zutaten aus- ja sogar die Eismaschine konnte ich mir sparen. Und weil die Zubereitung zudem dodleinfach und superschnell ist, würde ich euch nun allen raten, Papier und Stift zu zücken, um bald eine Gaumenexplosion vom Feinsten erleben zu dürfen. In diesem Sinne: Gutes Gelingen allerseits ;-)

nutella eis
Zutaten für etwa 5 Portionen:
500 ml Obers
3 Eigelb von Bio-Eiern
60 g Staubzucker
1 TL Vanillezucker
10 TL Nutella
60 g geriebene Nüsse

Zubereitung:
– Obers steif schlagen
– Eigelb, Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren
– 5 TL Nutella unterrühren
– Schlagobers unter die Masse heben
– die Hälfte der Masse in eine Form füllen
– 5 TL Nutella und 30 g geriebene Nüsse darüber streuen
– mit der verbliebenen Masse bedecken und erneut mit 30 g geriebene Nüsse bestreuen
– ca. 6 Stunden tiefkühlen

nutella eis 2

Die Teller habe ich übrigens still und heimlich vom Vorraum meiner Eltern gestibitzt, wo sie als Zierde an der Wand hängen, weil sie angeblich irgendein Vorfahre handbemalt hat. Wie dem auch sei- ich fand die Vorstellung, dass noch nie jemand aus den wunderschönen Tellern gegessen hat, obwohl sie schon so viele Jahrzehnte auf dem Buckel tragen, todtraurig und habe sie deswegen endlich eingeweiht. Großzügig von mir, nicht wahr? Und die weiße Holzplatte ist nichts Anderes als ein vier Quadratmeter großes Stückchen Boden, das ich unlängst aus dem Baumarkt geholt habe, damit es als Hintergrund meiner Fotos fungiert. Ich finde ja, dass es den dreitägigen Muskelkater, den mir das Nachhauseschleppen beschert hat, allemal Wert war, nur muss ich seit der Anschaffung jedem, der meine vier Wände betritt erklären, warum hier ein Stück Boden herumliegt. Tja, that’s a blogger’s life ;-)

2 Kommentare

  1. 18.07.2016 / 1:39 pm

    Mh, yummy! Hört sich super lecker an ;-) Und die Sidestory mit Teller und Fußböden finde ich weltklasse!

    Ganz liebe Grüße
    Marjorie

    • Carina
      Carina
      Autor
      18.07.2016 / 2:03 pm

      Schmeckt auch wirklich lecker!
      Hihi ja :D
      Liebe Grüße zurück!

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