exploring bozen

Wie versprochen gibt’s im heutigen Beitrag ein paar Lorbeeren für Bozen. Während ich Städtetrips manchmal nahezu als stressig empfinde, weil ich pro Tag unbewusst um die zwei Dutzend Kilometer hinter mich bringe, ist unsere Zeit in Bozen sehr entspannt und gemütlich verlaufen. Lange schlafen, durch die bunten Gässchen flanieren, selbstverständlich bewaffnet mit einem Stanitzel, prall gefüllt mit italienischem Gelati, Menschen beobachten, kurz einfach tun und lassen worauf wir Lust haben, lautete unser oberstes Credo und das haben wir auch strengstens befolgt. Obwohl Bozen, rund 100.000 Einwohner zählend, ein beschauliches Städtchen ist, gibt es an jeder Ecke was zu entdecken: Die Läden laden zum Schaufenstergucken ein, der Markt zum Bummeln, die Restaurants zum Schlemmen und die Architektur und Menschen versprühen italienisches Flair, das einem sofort in Urlaubsstimmung versetzt. Bozen ist zuwider meinen Erwartungen alles andere als altbacken und verstaubt.

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Last but not least gibt’s noch ein paar Worte zur Unterkunft, in der wir während unseres Bozen-Aufenthalts gehaust haben. Diesbezüglich haben wir einen wahren Glücksgriff getroffen, ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, dass es in Südtirol, geschweige denn in Bozen eine tolleres Bleibe gibt als das Hotel Greif.

Dieses liegt mitten im Getümmel, nämlich direkt am Waltherplatz und bietet, eingebettet in einem einzigartigen Bergpanorma, einen wunderschönen Blick auf den Dom und die pastellfarbenen Häuschen der Innenstadt. Einem entspannten Aufenthalt steht hier absolut nichts im Wege, bloß ist vorab ein kleines bisserl Kopfzerbrechen garantiert, denn man hat die Qual der Wahl, sich für eins von insgesamt 33 komplett unterschiedliche Zimmern zu entscheiden. Dabei gehört angemerkt, dass jedes ein wahres Erlebnis für sich ist, denn verschiedene Künstler haben die Räume mit ihren Werken in Form von Fotografien, Gemälden und Skulpturen zu etwas ganz Einzigartigem geschaffen und so gleicht kein Zimmer dem anderen. Ich find’ die Idee grandios und würd’ am liebsten von nun an für die nächsten 33 Jahren jedes Jahr einen Trip nach Bozen unternehmen- bloß, um jeden einzelnen Raum des Hotels aus nächster Nähe begutachten zu können. Besonders hinreissend finde ich ja diese Suite, wobei sich auch unsere allemal hat blicken lassen. Vor allem das Badezimmer, wo ich vor lauter staunen sogar vergessen hab, ein Foto zu knipsen (ich weiß, man glaubt es kaum- bis zu diesem Tag dachte ich ja selbst, das sei unmöglich), hat es mir angetan: Es erstrahlt in dunklem Marmor, was dem Raum einen edlen Touch verleiht und zudem konnten wir eine Dampfsauna unser Eigenen nennen.

Auch das Frühstücksbuffet hat mein Herz höher schlagen lassen, ja schon beinahe für Schnappatmung gesorgt, denn die Anzahl der unterschiedlichen Beeren und Früchten machen einem Obstmarkt nahezu Konkurrenz. Da wir im Zuge unseres Aufenthalts der Wettergott durchgehend gut mit uns meinte, konnten wir uns durch dieses besagte Beeren- und Früchtesortiment auf der Terrasse durchprobieren. Auch die Rooftoplounge, übrigens für jedermann und jederfrau zugänglich, testeten wir natürlich auf Herz und Nieren- zur Freude des Herzens und zu Leide der Nieren- die Cocktails schmeckten nämlich vorzüglich ;-). So, nun hab ich aber genug geschwärmt und verbleibe mit ein paar Bildern.

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* Liebsten Dank an das Hotel Greif für den wundervollen Aufenthalt!

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