fashion week berlin: top 5 trends

Zu Beginn des Jahres steht in diversen Städten ja immer die Fashion Week am Programm und da ich seit gut einem Monat in Berlin lebe (ja ich weiß, diesbezüglich wäre schon längst ein Blogbeitrag samt Erläuterung und allem drum und dran fällig, doch weder hat bislang die Sache mit dem Klonen, noch die Einführung eines 30 Stunden Tages geklappt), ließ ich es mir nicht nehmen, am Fashion Week Spektakel in der deutschen Hauptstadt teilzunehmen. Bisher beehrte ich das berühmt berüchtigte Event bloß in Wien mit meinem Besuch und wie sich im Laufe der letzten Tage herausstellte, läuft die Fashion Week hierzulande gar nicht recht viel anders ab- sprich viele Wangenküsschen, noch mehr Champagner, viel Stress vom Herumfahren eines Events zum nächsten (ich bin meistens zu geizig für Taxis) und Muskelkater in den Oberarmen vom Schleppen der prallgefüllten Goodiebags (irgendwie steh ich ja drauf, weil es sich nämlich anfühlt, als hätte ich Sport gemacht). Klingt nach Klischee? Ist es auch, aber mindestens genauso inspirierend und zudem eine super Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen. Eigentlich wollte ich euch hier an dieser Stelle ein kleines Tagebuch der letzten Tage präsentieren, doch vor lauter gaffen (so viele schöne Leute!) habe ich offen gestanden die meiste Zeit vergessen, Fotos zu knipsen. Ja und als Plan B sozusagen werde ich euch nun auf Basis der Modeschauen, die ich miterleben durfte, eine kleine Trend-Vorschau für den nächsten Herbst und Winter (ja ich weiß, ich würde auch viel lieber vom Frühling und Sommer träumen!) geben- here we go:

1. 50 Shades of Rost

Rot, orange und braun in all erdenklichen Farbtönen waren zweifellos die dominantesten Farben der Fashion Week (unter anderem bei Anne Gorke und Riani) und zwar sowohl bei Klamotten, als auch im Gesicht- sprich Lidschatten und Lippenstift.

2. It’s so fluffy

Samt und Pelz (hoffentlich Kunstpelz!!!) wird uns wohl noch ein weiteres Jahr begleiten. Ich bin von beidem ein großer Fan und find’s gut, wenn Trends länger als nur eine Saison anhalten.

3. Green is in

Grün nicht im farblichen Sinne, sondern ökologisch gesehen. Dass das nicht nur umweltschonend, nachhaltig und fair, sondern auch schick aussehen kann, haben unter anderem die Vintage Show (die erste weltweit angemerkt), die Ethical Fashion Show, Filippa K und Lavera bewiesen. Mein Highlight aus dem Green Showroom: Ein Oberteil aus hunderten Löffeln (rostfarben noch dazu, da hätten wir auch Trend Numero Uno abgehackt).

4. Less is more

Egal ob in Form von Spitze, Cut Outs oder Tüll- hauptsache durchsichtig. Ob wintertauglich sei jetzt mal dahingestellt. Gesehen u.a. bei Lala Berlin, Malaikaraiss und Marcel Ostertag.

5. More is more

Im Kontrast zum vorigen Punkt war ganz oft der Lagen Look zu sehen. Spagettiträgerleibchen über Pullover oder Kleid über Hose- zumindest wird einem dabei nicht kalt. Zum Glück müssen wir ja nicht alle Trends mitmachen, beziehungsweise haben wir ja noch ein knappes Jährchen, um uns darauf vorzubereiten.

PS: Die Erläuterung, warum ich nach Berlin gezogen bin, die kommt in den nächsten Tagen- großes Indianerehrenwort!

3 Kommentare

  1. 25.01.2016 / 9:38 am

    Sehr interessanter Beitrag! Ich kann dich gut verstehen, ich war auch zu geizig fürs Taxi und hatte deshalb jeden Abend Muskelkater ;)
    Viele der Trends, die du beschreibst, habe ich auch beobachtet…
    Liebe Grüße
    Susi

  2. Katrin
    25.01.2016 / 7:04 pm

    Hallo Carina! Du lebst jetzt in Berlin im Sinne von, du kommst so schnell nicht wieder? Ist Hasi auch mitgezogen?

    Glg Katrin

    • Carina
      Carina
      Autor
      26.01.2016 / 9:53 pm

      Hey! Nein, mein Freund ist momentan noch in Wien, kommt mich aber am Wochenende besuchen und ist dann ab Anfang Februar für ein Auslandssemester in Athen, wo ich ihn bestimmt auch ganz oft besuchen werd :) Mal schaun wie lang ich in Berlin bleibe, im Prinzip kann ich ja meine Magisterarbeit auch hier schreiben, aber ich bin spontan und schau, was kommt :D

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