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Ich liege gerade am Sofa meiner Eltern und nasche Kekse und das obwohl mein Bäuchlein nach den drei alljährlichen Weihnachts-Fressorgien so kugelrund ist, dass es dem einer im vierten Monate schwangeren Frau ähnelt beziehungsweise ihm vermutlich sogar Konkurrenz machen könnte. Weil im Fernsehen Kevin allein zu Haus (what else?) läuft, beobachte ich unseren Kater Franz Ferdinand Johannes Paul den Ersten (drei Mal dürft ihr raten, wem er diesen Namen zu verdanken hat), der einer Christbaumkugel hinterherjagt. Bei diesem Anblick breitet sich schlechtes Gewissen in mir aus (Platz dafür habe ich in den vergangenen 48 Stunden ja genug geschaffen), denn in den nächsten Tagen, geschweige denn heute, werde ich nicht einmal annähernd so aktiv sein wie er. Genauer gesagt wird die weiteste Distanz, die ich zurücklegen werde, vermutlich die zwischen Sofa und Bett sein und deswegen beschließe ich, zumindest online, sprich auf meinem Blog, aktiv zu sein. Da draußen kümmert es schließlich ohnehin keine Menschenseele, ob ich beim Verfassen dieses Beitrags den Knopf meiner Hose geschlossen oder geöffnet habe und ob mein Dekolleté von oben bis unten mit Keksbrösel bekleckert ist oder nicht, stimmt’s? Im Grunde hätte ich euch das alles gerade ersparen können, denn eigentlich möchte ich im heutigen Blogpost über Überraschungsboxen schreiben, doch ich wäre immerhin nicht ich, wenn ich nicht immer ein bisserl „too much information“ beisteuern würde. Meistens bleiben diese besagten Sätze in meinem Worddokument, doch mit meinem derzeitigen Blutzuckerspiegel ist mir offensichtlich gar nichts zu blöd. Nun aber zum eigentlichen Thema: Ich liebe es, nach mehrere Wochen oder gar Monaten zu meinen Eltern nach Hause zu kommen. Noch mehr liebe ich es, wenn Geschenke auf mich warten, was dank meines Bloggerdaseins mittlerweile keine Seltenheit mehr ist. Meistens kenn ich zwar den gesamten Inhalt dieser Päckchen bereits, weil es mein kleines Schwesterlein Viki nie lassen kann und sie immer schon öffnet, sobald sie ins Haus trudeln. Zwar schildert sie mir meist haargenau am Telefon, was sich darin befindet, doch bis ich nachhause komme, kann ich mich ohnehin nicht mehr daran erinnern. Das wiederum kommt Viki zugute, denn mir fällt es auch nicht auf, wenn das eine oder andere Produkt fehlt ;-)

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Beziehungskiste

Die Beziehungskiste gibt’s regulär erst ab Februar 2016- ich durfte mir jedoch schon vorab einen kleinen Vorgeschmack holen und möchte euch davon kurz berichten. Diese besagte Box beinhaltet zum Einen Produkte wie beispielsweise eine Massagekerze oder Seesalzpeeling oder wie dieses Mal einen Bogen Briefpapier und einem schönen Stift, um einen kitschigen Liebesbrief zu verfassen und zum Anderen Anregungen für gemeinsame Stunden einzeln für beide Partner (in meinem Kuvert stand beispielsweise Eislaufen und ein Spieleabend mit selbstgemachten Miniburgern). Gemeinsam Zeit zu verbringen ist ohnehin das allerwichtigste, was R und ich (wir sind seit über sechs Jahren in eine Beziehung) vor allem während meiner mehrmonatigen Auslandsaufenthalte auf La Réunion, in Tansania und in Nizza lernten. Die nächste Fernbeziehungsphase steht uns übrigens schon wieder bevor, denn R macht ab Jänner ein Auslandssemester in Athen. Und obwohl ich ihn bloß bei dem Gedanken daran schon wieder richtig vermisse, finde ich es irrsinnig wichtig, dass man trotz einer Beziehung auch alleine sein kann. Denn das wiederum lehrt einem, die kurze, kostbare Zeit, die man hat, so richtig auszunutzen und zu genießen- Inspiration dafür kann ich mir ab sofort mit der Beziehungskiste holen.

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Inhalt der Beziehungskiste: Anleitung für einen Liebesbrief, Briefpapier, Gelstift, Umschlag mit Aufgaben für Sie, Umschlag mit Aufgaben für Ihn

Preis: 29,90 beziehungsweise 49,90 Euro inklusive Versand

Fazit: Ich find die Box irrsinnig originell und ich freu mich schon auf Februar, wenn die nächste eintrudelt. Diese soll dann übrigens angeblich umfangreicher sein und beinhaltet mehr Aufgaben und Produkte.

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DM-Box

Die prall gefüllte Beauty-Box von DM gab es zwar nur in der Vorweihnachtszeit, doch ich bin mir sicher, beziehungsweise hoffe zumindest ganz stark, dass es bald wieder eine geben wird. Sie beinhaltet 10 Kosmetikprodukte, die man auch bei DM kaufen kann und weil sie die letzten Male immer so schnell vergriffen war, freue ich mich sehr, sie dieses Mal zugeschickt bekommen zu haben.

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Inhalt: 10 Kosmetikprodukte, wie zum Beispiel Manhattan Nagellack, Essence Lipgloss, Gillette Venus Rasierer, S-he Eyeliner, bebe young care Soft Pads, Maybelline Make-up

Preis: 7,50 Euro oder 150 DM Punkte exklusiv Versand

Fazit: Perfekt für Frauen, die eher zu Drogerie- und nicht zu High-End Produkten greifen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist übrigens großartig, denn der Gesamtwert dieser Box beträgt mehr als 50 Euro. Einziger Wehrmutstropfen: Diese Box beinhaltet kein einziges Naturkosmetikprodukt, doch ich habe im Internet gelesen, dass es sogar einmal eine DM-Box gab, die ausschließlich mit Naturkosmetik befüllt war.

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Glossybox

Last but not least noch ein paar Worte zur Weihnachtsedition der Glossybox. Ich bin ja schon jahrelang ein großer Glossybox-Fan, da ich dadurch immer wieder auf Produkte komme, die ich mir ansonsten vermutlich niemals gekauft hätte und sie erst durch die Glossybox kennen- und lieben lernte. Diesen Monat hat sie sich so wie ich finde, sogar noch einmal selbst übertroffen und ich freue mich schon sehr darauf, alle sechs Produkte zu testen.

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Inhalt: Peeling von Hey Honey, BB Cream von Langé Paris, Pinsel von Luxie, Mascara von Atelier Maquillage, Lip Lube von Laqa & Co, Gesichtswasser von Karmameju

Preis: für Abonnenten hat diese Box 29 Euro gekostet, für Nicht-Abonnenten 49 Euro; normalerweise kostet eine Glossybox mit 5 Produkten 14 Euro + Versand

Fazit: Ganz große Liebe! Der Preis ist auch allemal in Ordnung, denn die Christmas Edition beinhaltet Beautyprodukte im Wert von 150 Euro.

DSC_0231DSC_0234* Die Boxen wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

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