how to spend a perfect weekend in sevilla

Müsste ich meine Lieblingsstadt Spaniens nennen, würde die Entscheidung wohl auf Sevilla fallen. Diese ist nach Madrid, Barcelona und Valencia mit rund 700.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Spaniens und gleichzeitig Hauptstadt Andalusiens. Wie mein vergangenes, rundum perfektes Wochenende in Sevilla in etwa ausgesehen hat, verrate ich euch im Folgenden.

Freitag, 15.00 Uhr

Wir beginnen unseren Städtetrip in der wunderschönen Altstadt, flanieren durch die engen Gassen und lassen uns ohne Hektik und ohne Ziel von den Menschen treiben.

19.00 Uhr

Zufällig kommen wir am Metropol Parasol vorbei, wo sich wohl ein verrückter Architekt austoben durfte, denn meiner Meinung nach passt das Konstrukt überhaupt nicht zum Rest des Stadtbilds. Wie dem auch sei- die Aussicht ist superschön und um das geht’s ja schließlich. Auf den Sonnenuntergang können wir leider nicht mehr warten, mein Bäuchlein knurrt nämlich schon vor Hunger.

21.30 Uhr

Ich sterbe vor Hunger! Natürlich hätten wir auch in irgendeine Tapas Bar gehen können, doch wie vor fast jeder Reise informierte ich mich bereits Wochen zuvor über Lokalempfehlungen. Und uns meine Recherche zur Bar Antonjo führte, die erst spätabends wieder öffnet, mussten wir uns wohl oder übel gedulden- wie sich herausstellte nicht umsonst. Wir bestellten sogut wie alle Speisen der Karte und alles, wirklich alles schmeckte ausgezeichnet. Ich traue mir sogar zu behaupten, dass es die besten Tapas all meiner bisherigen Spanienreisen waren. Noch dazu ist die Bedienung sehr charmant und das Lokal superstylisch eingerichtet.

11.00 Uhr

Wir haben lange und gut geschlafen- die beste Voraussetzung für einen ausgiebigen Sightseeing-Tag. Zum Frühstück gibt es Churros mit heißer Schokolade, besser kann ein Tag fast gar nicht starten. Unseren Stadtspaziergang beginnen wir am Plaza Espana, der definitiv sehenswert ist. Er ist riesengroß und hat sogar einen kleinen Teich, an dem man eine kleine Bootsfahrt machen kann.

12.00 Uhr

Wir schlendern weiter zur Brücke Puente de S. Telmo, die uns zur Straße mit vielen kleinen Häusern führt. Die Häuser sind so farbenfroh und wieder mal frage ich mich, warum so viele Städte fast ausschließlich aus grauen Gebäuden besteht. Die bunten Häuser machen gute Laune und ich knipse irrsinnig viele Bilder.

13.30 Uhr

Wir nehmen die nächste Brücke wieder zurück in Richtung Zentrum und besuchen den nahegelegenen Markt Mercado Gourmet Lonja del Barranco, um ein paar Häppchen zu essen. Obwohl bei den Preisen definitiv keine Einheimischen speisen, ist er meines Erachtens einen Besuch wert.

14.30 Uhr

Eigentlich wollten wir im La Chunga, einem kleinen Restaurant, welches sich in marktnähe befindet, bloß Nachtisch bestellen, doch die Gerichte der anderen Gäste sahen so lecker aus und so haben wir Tapas bestellt. Währenddessen trinken wir Vino Tinto- Rotwein mit Limonade. Schmeckt superlecker und weil man dazu wegen der süßen Limo nicht einmal teuren Wein benötigt, beschließe ich, bei meiner nächsten Homeparty meine Freunde damit abzufüllen.

16.00

Papsatt (die Tapas schmeckten wieder mal vorzüglich!) schlendern wir weiter in Richtung Santa Cruz, dem wohl trendigsten Stadtviertel Sevillas. Es gibt unheimlich viele Läden und so wird erstmal richtig ausgiebige geshoppt.

20.30

Die Zeit verflog heute wie im Nu, zudem macht shoppen -zumindest in dem Stil wie ich es betreibe- hungrig und so gehen wir wieder mal essen. Ich hab den Namen des Lokals vergessen, doch so lecker wie in den beiden Restaurants zuvor war es ohnehin nicht.

Sonntag, 10.00 Uhr

Mein Kopf schmerzt- der Kellner hat es wohl etwas zu gut gemeint mit den vielen mit Sangria gefüllten Karaffen. Wir kaufen uns kiloweise frische Früchte an einem Stand und genießen die letzten Stunden in der Altstadt. Wir schlendern an der wunderschönen Kathedrale vorbei und ich schmiede angestrengt Pläne, wie ich denn all die armen Pferde, die da in der Mittagshitze in pompösen Kutschen Touristen durch die Stadt zerren müssen, frei lassen kann.

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